Mir säge merci viumau!

Nach 6 Jahren tritt Maya als Präsidentin vom Regionalverband Bern-Mittelland zurück. Im Rückblick erzählt sie, wie es ihr in dieser Zeit ergangen ist und auf was sie sich als nächstes freut! Liebe Maya …

Wenn Du auf deine Zeit als Präsidentin des Regionalverband Bern-Mittelland zurückblickst: Welcher Moment kommt Dir als Erstes in den Sinn?

Es gibt da nicht den einen Moment, sondern unzählige und vielfältige Momente: Sitzungen, Wahlfeiern, div. Strassenaktionen, Parteitage, BEA-Einsätze und einzelne direkte Kontakte mit Mitgliedern.
Ein Moment, der mir immer wieder in den Sinn kommt, ist der, als Ladina Kirchen als Regierungsstatthalterin gewählt wurde.

Gab es einen Augenblick, in dem Du gespürt hast: Jetzt kann ich etwas bewegen?

Mhm, das ist eine sehr gute Frage. Als Präsidentin agiere ich nie alleine, es braucht immer ein Team. Oft spürte ich bereits an Sitzungen, dass Entscheide in die richtige Richtung gingen oder wir mit dem eingeschlagenen Weg ans Ziel kamen. Das gibt Genugtuung. Mir gefällt es auch sehr, wenn ich den Motivationsschub spüre und bei etwas so richtig “Drive” aufkommt und die Menschen voll dabei sind.

Was hat Dir bei der Arbeit für den Regionalverband am besten gefallen?

Es ist für mich wie in der politischen Arbeit auch: Die Zusammenarbeit mit den Menschen! Mit unterschiedlichsten Menschen, mit unterschiedlichen Ansichten und doch mit einem gemeinsamen Ziel.

Wie hat sich die SP im Raum Bern-Mittelland während deiner Amtszeit verändert?

Es sind immer wieder neue politische Herausforderungen oder Fragen, die aufpoppen. Diese sind teilweise aber auch national oder international geprägt. Wir bleiben unserem Kurs und unseren Werten treu. Der RV und die SP sind gewachsen, das freut mich enorm und ist für den Kanton Bern so wichtig. Wir haben in der Stadt Bern erstmalig eine Stadtpräsidentin, die sich auch sehr für die Region einsetzt und nicht “nur” für die Stadt Bern. Neben ihr und Ladina als Regierungsstatthalterin, haben wir eine ganz tolle Regierungsrätin und auf dem nationalen Parkett auch sehr engagierte Frauen aus dem RV.

Wo siehst Du aktuell die größten politischen Herausforderungen in der Region?

Die Thematik des Wohnraumes, der Bodenpolitik und der Gesundheit sind sicher Themen, die viele Menschen im RV sehr bewegen. Und daher ist es umso wichtiger, dass wir uns als SP weiterhin mit voller Kraft einsetzen für bezahlbare Mieten, gegen Bodenspekulationen und für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung für alle.

Warum hast du dich dazu entschieden, nun aufzuhören und worauf freust Du dich in der kommenden Zeit?

Erstens lebe ich nach dem Motto, dass alle ersetzbar sind und es immer mal wieder guttut, wenn neue, andere Kräfte sich einsetzen. Zweitens war der Einsatz im RV bei Wahlen mit Wahlausschüssen, diversen Veranstaltungen, Schulungen etc. neben meinem eigenen Wahlkampf, Sessionen im Grossen Rat, Kommissionsarbeit und meinem eigentlichen Job von 80% doch nicht zu unterschätzen. Ich freue mich, nun als “Zuschauerin/Zuhörerin” bei den RV-Parteitagen dabei zu sein und mich voll auf mein politisches Amt als Grossrätin konzentrieren zu können.

Was wünschst Du dir für den Regionalverband Bern-Mittelland in Zukunft und was möchtest du deinen Nachfolger:innen gerne mitgeben?

Géraldine und Angelo sind genau die Richtigen für dieses Amt! Ich wünsche ihnen viel Freude und Zuversicht. Zusammen mit der Geschäftsleitung werden sie das bestens meistern. Der RV lebt vom Engagement der Sektionen und der einzelnen Mitglieder. Und davon gibt es ganz viele!
Daher: Merci für dein Engagement liebe Leserin, lieber Leser! Deine Arbeit, dein Mitwirken in der Sektion. Dein Wählen und dein Abstimmungsverhalten sind so wichtig für die SP.

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